H1: 2. Spieltag vom 20. September 2015 in Ratheim

VC’73 Freudenberg – VC 99 Ratheim  1:3  (-23, 18, -21, -17)

Coach Nobby zum Spiel:

Meine Befürchtungen im Vorfeld wurden leider bestätigt: das Team aus Ratheim liegt uns irgendwie nicht; es entsteht so langsam ein Angstgegner für uns.

Nach langer Pause war Jan Lenkeit  im MB wieder mit von der Partie und zeigte als einer der wenigen Spieler eine ordentliche Leistung.

Satz 1 begann bis zum 6:6 ausgeglichen, dann zog Ratheim durch unsere schwache Annahme auf 6:10 weg. Der Wechsel Thorben für Lauritz brachte wieder die gewünschte Stabilität in der Annahme und es gab den Ausgleich zum 10:10. Bis zum 22:22 verlief der Satz ausgeglichen, dann führte Ratheim 22:23, meine 2. Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg: Satz 1 ging mit 23:25 an Ratheim.

Im 2. Satz zeigten wir unser wirkliches Leistungsvermögen. Über 10:6 und 19:13 setzen wir uns durch unseren besseren Angriff und einige gute Blocks ab und gewannen klar mit 25:18.

Leider konnten wir in Satz 3 das Niveau nicht halten. Viele Angriffsfehler und fast kaum mit dem ersten Angriffsschlag gepunktet. Meist brauchten wir 3-4 Versuche, um den Ball im gegnerischen Feld auf den Boden zu bekommen. Auch wenn Ratheim wirklich eine gute Abwehr spielte, nutzten wir unsere Angriffschancen zu wenig. Über 8:13 und 16:22 musste ich beide Auszeiten opfern, um Ratheim aus dem Rhythmus zu bringen; letztlich ohne Erfolg, Ratheim gewann 21:25.

Zu Satz 4 hatten wir eigentlich beschlossen, nochmal richtig Gas im Angriff zu geben; aber viele Fehler zu Beginn führten schnell zum 2:7- und 5:15-Rückstand. In Auszeit 2 konnte ich nur noch an die Spieler appellieren, sich nicht abschlachten zu lassen, was dann halbwegs gelang: 17:25 Satz- und Spielverlust.

Leider waren am Sonntag bis auf Fischer, Jan und der Einstand von Jannis (bei 5:11 für Jones in Satz  4 eingewechselt) alle anderen Spieler weit entfernt von ihrem Leistungsvermögen. Bastian hatte im Zuspiel seine Aussetzer, unser Diagonaler Horst war ein Schatten seiner selbst und auch der Käptn Jones lief neben der Spur (solange ich mit Jonas zusammen arbeite, habe ich noch nie erlebt, dass er von sich aus frustriert vom Feld gehen will: so geschehen in Satz 4 beim 5:11).

Unterm Strich muss man sagen, Ratheim hat verdient gewonnen, durch Ihre kämpferische und starke Abwehrleistung haben Sie uns den Zahn gezogen.

Es gilt nun den Blick nach vorn zu richten auf das Lokalderby in Dresselndorf und die Partie gegen Ratheim abzuhaken.

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